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sex: lust statt frust

sex: lust statt frust

Der Anfang der Liebe, ist, dass wir diejenigen, die wir lieben, völlig sie selbst sein lassen und sie nicht nach unserer eigenen Vorstellung umformen. Andernfalls lieben wir nur unser Ebenbild, das wir in ihnen finden.

Thomas Merton

Rauschende Fluten, reissende Ströme, mächtige Wasserfälle, rhythmische Wellen, plätschernde Bäche, stille Wasser, feine Rinnsale. Solange die Quelle nicht versiegt fliesst Wasser in unterschiedlichster Form.

Lust verändert sich im Laufe des Lebens.

In  „jungen“ Jahren geht es häufig um Leistung, Sexpraktiken und Durchhaltevermögen. Mitunter machen wir  Dinge, die uns gar nicht gefallen  oder heucheln Gefühle,  die wir  gar nicht empfinden. Wenn wir mit zunehmendem Alter an  Souveränität gewinnen, mag Sex zwar an Quantität verlieren durchaus aber an Qualität zulegen.

Was,  wenn Sie den Eindruck haben, Ihre Quelle ist am versiegen?

Dann ist es an der Zeit, einen genauen Blick auf das Hormonsystem zu richten.

Ein Rückgang der Geschlechtshormone mit zunehmendem Lebensalter ist an sich nicht krankhaft. Sehr wohl jedoch das Versiegen der physischen und psychischen Quelle und Faktoren wie Schilddrüsen- und Nebennierenstörungen (siehe Nebennieren).

Ein Speicheltest gibt Aufschluss.

Viele Patienten  wünschen sich dann eine „natürliche“ hormonelle Unterstützung (Natürliche Hormontherapie).  Bei Fragen zu Wirkungen und Wechselwirkungen und Dosierungen berate ich Sie gerne und auch zu freiverkäuflichen „natürlichen“ Mitteln.

Nachfolgend möchte ich Ihnen drei sanfte Sex-Helfer aus der Natur vorstellen als Alternative zu Flibanserin und Viagra:

Damiana (Turnera aphrodisiaca)

Allgemeines und sexuelles Tonikum der Maya; Tee oder Extrakte regen Eisprung und Libido an (östrogenähnliche Wirkung), wirken gegen Anspannung und Ängste, sollen Mann und Frau mehr Freude am und Durchhaltevermögen beim Sex bescheren. Es ist wissenschaftlich belegt, dass die Inhaltsstoffe durchblutungsfördernd auf die Geschlechtsorgane, aphrodisierend, belebend und anregend auf die Schleimproduktion (vaginale Trockenheit aber auch bei lösend bei Husten) wirken.

Auch die Homöopathie setzt Damiana traditionell bei Erschöpfung und sexueller Unlust ein.

Yohimbin

Das Kraut bzw. Die Rinde  kommt aus Westafrika und ist ebenfalls für seine aphrodisierende Wirkung bekannt, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Es wird auch oft bei psychisch verursachter Impotenz, es sensibilisiert die weiblichen Geschlechtsorgane und fördert die Durchblutung im Becken. Die Wirkung setzt normalerweise ungefähr 15 bis 45 Minuten nach Einnahme ein und hält für etwa zwei Stunden an. Da Yohimbin ein Enzym in der Leber hemmt, das für den Abbau giftiger Substanzen verantwortlich ist, sollte für den Zeitraum der Einnahme auf alkoholische Getränke, reife Käsesorten, Bananen, Sauerkraut, Ananas und Schokolade verzichtet werden. Es schützt darüberhinaus die Arterien gegen Verstopfung.

Maca – das Potenzmittel aus den Anden

Die Maca-Wurzel wirkt energiespendend und kräftigend, hilft  gegen Müdigkeit und Energiemangel. In Peru nehmen viele Frauen Maca ein, um ihre Sexualität zu verbessern oder Wechseljahrsbeschwerden (insbesondere Angstzustände und depressive Verstimmungen) in den Griff zu bekommen. Einnahmezeitraum mind. 4 Wochen. Mittlerweile hat Maca auch einen großen Stellenwert in der ganzheitlichen Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch, weil es einen natürlichen Weg darstellt, nicht nur die Größe und Anzahl, sondern auch die Beweglichkeit der Spermien zu erhöhen.

Ich wünsche Ihnen ein erfülltes Sexleben.